(Hoch-)Begabungsdiagnostik für Kinder und Jugendliche in Hamburg


Eltern kommen aus unterschiedlichen Gründen zu einer Begabungsdiagnostik. Manchmal steht die Vermutung einer besonderen oder hohen Begabung bereits im Raum. Ein Kind lernt außergewöhnlich schnell, stellt ungewöhnliche Fragen, interessiert sich früh für komplexe Themen oder scheint Gleichaltrigen in bestimmten Bereichen deutlich voraus zu sein.

Sehr häufig kommen Familien aber auch mit anderen Fragen und Sorgen zu uns. Vielleicht erleben Sie Ihr Kind als besonders intensiv, impulsiv oder schwer zu bremsen. Vielleicht gibt es immer wieder Beschwerden aus Kindergarten oder Schule, weil Ihr Kind stört, diskutiert, Aufgaben verweigert, Regeln infrage stellt oder im Unterricht kaum bei der Sache zu sein scheint.

Vielleicht haben Sie, die Schule oder andere Bezugspersonen bereits überlegt, ob ADHS oder Autismus eine Rolle spielen könnten.

Andere Kinder ziehen sich eher zurück. Sie fühlen sich anders als Gleichaltrige, finden schwer Anschluss, erleben Ausgrenzung oder entwickeln soziale Ängste. Manche Kinder wirken zunehmend traurig, erschöpft oder unmotiviert oder zeigen depressive Verstimmungen. Und wieder andere Kinder funktionieren nach außen zunächst gut, sind zu Hause aber erschöpft, frustriert oder emotional stark belastet.

Meist steht am Anfang deshalb gar nicht die Frage:

„Ist mein Kind hochbegabt?“

Sondern vielmehr:

„Warum ist es für mein Kind gerade so schwierig, obwohl wir gleichzeitig das Gefühl haben, dass so viel in ihm steckt?“

 

Mit welchen Fragen kommen Familien zu uns?

Zum Beispiel:

„Warum fällt mein Kind ständig auf, obwohl es eigentlich so viel versteht?“

„Warum stört es im Unterricht oder verweigert Aufgaben?“

„Warum langweilt es sich so schnell?“

„Warum sind seine Leistungen so wechselhaft?“

„Warum kann es sich für manche Dinge stundenlang begeistern und bei anderen kaum konzentrieren?“

„Hat mein Kind vielleicht ADHS?“

„Könnte es Autismus sein?“

„Warum fühlt sich mein Kind so anders?“

„Warum findet es so schwer Anschluss?“

„Woher kommen die sozialen Ängste oder die Unsicherheit?“

„Warum wirkt mein Kind zunehmend traurig oder unmotiviert?“

„Ist mein Kind unterfordert – oder steckt etwas anderes dahinter?“

„Warum eskaliert Schule immer wieder?“

„Wie können wir unserem Kind helfen, ohne ständig nur auf das schwierige Verhalten zu schauen?“

Solche Fragen lassen sich häufig nicht mit einem einzelnen Testwert beantworten. Deshalb bedeutet Begabungsdiagnostik für uns mehr als die Ermittlung eines IQ-Wertes.

Auf einen Blick

Gesamtpreis: 560 €

Termin: 1 ausführlicher Diagnostiktermin

Dauer: ca. 3 Stunden

Vor dem Termin: alters- und fragestellungsabhängige Fragebogendiagnostik sowie Sichtung relevanter Unterlagen

Im Preis enthalten:

  • Klärung der individuellen Fragestellung
  • diagnostische Vorbereitung
  • altersgerechte Fragebogendiagnostik im vorgesehenen Umfang
  • Sichtung relevanter Unterlagen
  • umfassende Intelligenzdiagnostik
  • Verhaltensbeobachtung während der Testung
  • Auswertung und fachliche Einordnung
  • ausführliche Ergebnisbesprechung
  • schriftlicher Befundbericht
  • Empfehlungen für die nächsten Schritte

Wichtig: Welche Fragebögen und diagnostischen Verfahren eingesetzt werden, richtet sich nach dem Alter, Entwicklungsstand und der individuellen Fragestellung Ihres Kindes.

Schon vor dem Termin möchten wir Ihr Kind kennenlernen

Unsere Begabungsdiagnostik beginnt nicht erst mit dem Intelligenztest. Damit wir die Testergebnisse später sinnvoll einordnen können, möchten wir bereits vorher etwas über die bisherige Entwicklung und die aktuelle Situation Ihres Kindes erfahren.

Welche Informationen und Fragebögen wir dafür nutzen, richtet sich nach dem Alter Ihres Kindes. Viele standardisierte Fragebögen sind erst ab einem bestimmten Alter einsetzbar. Ein vierjähriges Kindergartenkind braucht deshalb selbstverständlich eine andere diagnostische Herangehensweise als ein zwölfjähriges Schulkind. Wir stellen die Diagnostik so zusammen, dass die eingesetzten Verfahren zum Alter und zur jeweiligen Fragestellung passen.

Kindergarten- und Vorschulalter

Bei jüngeren Kindern steht insbesondere die bisherige Entwicklung im Mittelpunkt.

Wir interessieren uns beispielsweise dafür:

  • wie sich Sprache, Denken und Lernen entwickelt haben
  • welche besonderen Interessen und Fähigkeiten Sie beobachten
  • wie Ihr Kind mit neuen Aufgaben umgeht
  • wie es sich im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen zeigt
  • wie es mit Veränderungen und Frustration umgeht
  • ob Hinweise auf Unter- oder Überforderung bestehen,
  • wie Aufmerksamkeit und Aktivitätsniveau erlebt werden
  • welche Besonderheiten Eltern und andere Bezugspersonen bisher wahrgenommen
    haben

Schulbezogene Fragebögen können in diesem Alter naturgemäß noch nicht eingesetzt werden.Stattdessen können, abhängig von Alter und Fragestellung geeignete Elternfragebögen und entwicklungsbezogene Verfahren genutzt werden.

Kita, Kindergarten oder Vorschule einbeziehen

Gerade bei jüngeren Kindern kann die Perspektive der Betreuungseinrichtung sehr hilfreich sein. Mit Ihrem Einverständnis können wir deshalb auch Kita, Kindergarten oder Vorschule einbeziehen. Pädagogische Fachkräfte erleben Ihr Kind in einer anderen Umgebung als Sie zu Hause und können wichtige Beobachtungen beitragen.

Dabei kann es beispielsweise darum gehen:

  • wie Ihr Kind mit anderen Kindern interagiert
  • wie es sich in einer Gruppe verhält
  • wie es auf Anforderungen reagiert
  • welche Interessen und Fähigkeiten auffallen
  • wie Aufmerksamkeit und Ausdauer erlebt werden
  • ob Unter- oder Überforderung beobachtet wird
  • ob emotionale oder soziale Schwierigkeiten auffallen

Je nach Fragestellung können hierfür geeignete altersbezogene Fragebögen oder strukturierte Rückmeldungen der Einrichtung genutzt werden.

Schulkinder und Jugendliche

Mit zunehmendem Alter können wir zusätzliche Bereiche differenzierter untersuchen. Neben der kognitiven Leistungsfähigkeit interessiert uns beispielsweise:

  • Wie erlebt das Kind seine eigenen Fähigkeiten?
  • Wie motiviert ist es beim Lernen?
  • Gibt es Hinweise auf Unter- oder Überforderung?
  • Bestehen schulische Ängste oder Belastungen?
  • Gibt es deutliche Unterschiede zwischen Potenzial und tatsächlicher Leistung?
  • Wie erlebt das Kind Schule und Leistungsanforderungen?
  • Gibt es emotionale oder soziale Belastungsfaktoren?
  • Wie werden Aufmerksamkeit und Konzentration erlebt?
  • Gibt es Hinweise auf Verhaltensauffälligkeiten?

Fragebogendiagnostik

Abhängig vom Alter und von der Fragestellung setzen wir geeignete standardisierte Fragebögen ein. Nicht jedes Kind erhält automatisch dieselben Fragebögen. Wir wählen gezielt diejenigen Verfahren aus, die uns helfen, die individuelle Fragestellung Ihres Kindes möglichst gut zu beantworten.

Wenn die Schule einbezogen werden soll

Kinder und Jugendliche zeigen sich zu Hause und in der Schule nicht immer gleich. Deshalb kann es für die diagnostische Einordnung hilfreich sein, zusätzlich die Perspektive einer Lehrkraft einzubeziehen. Die Rückmeldung aus der Schule kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn Fragen bestehen zu:

  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Arbeitsverhalten
  • Motivation
  • Unterforderung
  • störendem oder impulsivem Verhalten
  • sozialer Integration
  • emotionaler Belastung

Die Einbeziehung von Schule oder Betreuungseinrichtung erfolgt nur nach vorheriger Absprache mit Ihnen.

Welche Unterlagen schauen wir uns an?

Auch vorhandene Unterlagen helfen uns, die Entwicklung Ihres Kindes besser zu verstehen. Je nach Alter und Fragestellung können Sie uns beispielsweise zur Verfügung stellen:

  • aktuelle und frühere Schulzeugnisse
  • Entwicklungsberichte aus Kita oder Kindergarten
  • bereits vorliegende psychologische oder ärztliche Befunde
  • therapeutische Berichte oder Stellungnahmen
  • weitere relevante Unterlagen zur bisherigen Entwicklung

Auch Schulzeugnisse schauen wir uns im Rahmen der Diagnostik an. Dabei interessieren uns nicht nur einzelne Noten. Wir betrachten auch den bisherigen schulischen Verlauf, Veränderungen in den Leistungen und mögliche Hinweise auf Unter- oder Überforderung.

 Der Diagnostiktermin

  1. Erst einmal ankommen

Uns ist wichtig, dass Ihr Kind die Begabungsdiagnostik nicht als Prüfung erlebt. Es gibt kein Bestehen und kein Durchfallen. Ihr Kind muss uns nichts beweisen. Manche Kinder möchten sofort anfangen, andere sind zunächst zurückhaltend oder aufgeregt und möchten erst einmal wissen, was sie erwartet. Wir gestalten den Einstieg deshalb alters- und situationsangemessen. Unser Ziel ist eine Atmosphäre, in der Ihr Kind möglichst gut zeigen kann, wie es denkt und welche Fähigkeiten es mitbringt.

  1. Umfassende Intelligenzdiagnostik

Für die Intelligenzdiagnostik verwenden wir wissenschaftlich anerkannte und altersgerechte Testverfahren. Je nach Alter, Fragestellung und gegebenenfalls bereits erfolgten Voruntersuchungen setzen wir beispielsweise Verfahren aus der Wechsler-Reihe oder die IDS-2 (Intelligence and Development Scales) ein. Diese Verfahren sind auch in unserem bisherigen diagnostischen Konzept vorgesehen.

Abhängig vom eingesetzten Verfahren betrachten wir unterschiedliche Bereiche der kognitiven Leistungsfähigkeit. Dazu können beispielsweise gehören:

  • sprachliche Fähigkeiten
  • logisches und schlussfolgerndes Denken
  • visuell-räumliche Fähigkeiten
  • Arbeitsgedächtnis
  • Verarbeitungsgeschwindigkeit

Dadurch erhalten wir nicht nur einen einzelnen IQ-Wert, sondern ein individuelles kognitives Leistungsprofil. Gerade Unterschiede zwischen einzelnen Bereichen können für das Verständnis eines Kindes besonders wichtig sein.

  1. Wir beobachten auch, wie Ihr Kind an Aufgaben herangeht

Während der Diagnostik schauen wir nicht ausschließlich darauf, ob eine Aufgabe richtig oder falsch gelöst wird. Wir beobachten auch, wie Ihr Kind denkt und arbeitet.

Beispielsweise:

  • Wie geht es an neue Aufgaben heran?
  • Welche Lösungsstrategien entwickelt es?
  • Wie reagiert es auf sehr einfache Aufgaben?
  • Wie verhält es sich bei schwierigen Aufgaben?
  • Wie lange kann es seine Aufmerksamkeit halten?
  • Wie reagiert es auf Fehler und Frustration?
  • Arbeitet es eher schnell oder besonders sorgfältig?
  • Wie sicher oder unsicher erlebt es die eigene Leistung?
  • Wie verhält es sich in der diagnostischen Situation?

Aufmerksamkeit, Arbeitsverhalten, Frustrationstoleranz und soziale Interaktion gehören auch in unserem bisherigen Konzept zur erweiterten diagnostischen Einordnung. Diese Beobachtungen ersetzen keine eigenständige ADHS-, Autismus- oder andere weiterführende Diagnostik.

Sie können uns jedoch wichtige Hinweise darauf geben, ob noch eine andere Fragestellung eine Rolle spielen könnte.

Begabung kann sich sehr unterschiedlich zeigen

Hohe kognitive Fähigkeiten führen nicht automatisch zu guten Schulnoten, angepasstem Verhalten oder einem problemlosen Schulalltag. Manche Kinder zeigen ihr Potenzial sehr deutlich, andere bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Ein kognitiv sehr leistungsfähiges Kind kann gleichzeitig Schwierigkeiten mit Motivation, Aufmerksamkeit, Selbststeuerung oder sozialen Situationen haben. Es kann sich langweilen, Aufgaben verweigern, ständig diskutieren oder im Unterricht massiv stören. Ein anderes Kind fällt nicht störend auf. Es passt sich vielleicht stark an, zieht sich zurück, zweifelt an sich oder entwickelt Ängste und depressive Verstimmungen. Auch das Gefühl, „Ich bin irgendwie anders als die anderen“ kann für Kinder und Jugendliche sehr belastend sein. Ausgrenzung, Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen oder das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören, können deshalb ebenfalls wichtige Themen sein.

Nicht alles ist Hochbegabung und nicht alles ist ADHS oder Autismus

Gerade bei sehr leistungsfähigen Kindern können sich verschiedene Phänomene auf den ersten Blick ähneln. Deshalb möchten wir nicht vorschnell erklären: „Das liegt an der Hochbegabung.“ Genauso wenig möchten wir vorschnell sagen: „Das ist ADHS.“ oder „Das ist Autismus.“ Wir möchten zunächst verstehen, was bei diesem individuellen Kind tatsächlich zusammenkommt.

Das Gesamtbild ist entscheidend

Nach der Testung führen wir die unterschiedlichen Informationen zusammen. Abhängig von Alter und Fragestellung können dazu gehören:

  • Intelligenzprofil
  • Fragebogenergebnisse
  • Entwicklungsgeschichte
  • Schulzeugnisse bzw. Berichte aus Kita oder Kindergarten
  • vorhandene Vorbefunde
  • Verhaltensbeobachtung während der Testung
  • Rückmeldungen aus Schule oder Betreuungseinrichtung
  • schulische, soziale und familiäre Situation

Damit möchten wir nicht ausschließlich beantworten:„Wie hoch ist der IQ meines Kindes?“ Uns interessieren vielmehr auch Fragen wie:

  • Wo liegen die besonderen Stärken meines Kindes?
  • Gibt es auffällige Unterschiede zwischen einzelnen Fähigkeiten?
  • Passen seine schulischen Leistungen zu seinen kognitiven Möglichkeiten?
  • Gibt es Hinweise auf Unter- oder Überforderung?
  • Wie erlebt mein Kind seine eigenen Fähigkeiten?
  • Gibt es Hinweise auf Underachievement?
  • Spielen Motivation oder Selbstkonzept eine Rolle?
  • Gibt es emotionale Belastungen?
  • Könnten Ängste oder depressive Verstimmungen eine Rolle spielen?
  • Gibt es Hinweise auf Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsprobleme?
  • Sollten wir eine mögliche ADHS- oder Autismus-Spektrum-Störung genauer abklären?

Ergebnisbesprechung

Nach der Testung werten wir die Ergebnisse aus und besprechen sie ausführlich und verständlich mit Ihnen. Wir erklären Ihnen:

  • wie das individuelle Intelligenzprofil Ihres Kindes aussieht
  • wo besondere kognitive Stärken liegen
  • ob deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Bereichen bestehen
  • wie die Ergebnisse im Hinblick auf eine mögliche Hochbegabung einzuordnen sind
  • wie die Ergebnisse zur bisherigen Entwicklung passen
  • welche Bedeutung sie für Kindergarten, Schule und Alltag haben können
  • ob Hinweise auf Unter- oder Überforderung bestehen
  • welche weiteren Fragestellungen möglicherweise sichtbar geworden sind
  • welche Förderung oder Unterstützung sinnvoll sein kann
  • welche nächsten Schritte wir empfehlen

Uns ist wichtig, dass Sie nach dem Gespräch nicht einfach mit einem IQ-Wert nach Hause gehen. Sie sollen verstehen, was die Ergebnisse für Ihr Kind bedeuten und was daraus ganz konkret folgen kann.

Ein IQ-Wert ist keine Beschreibung Ihres Kindes

Intelligenztests sind wissenschaftlich fundierte und standardisierte Verfahren. Trotzdem ist auch eine Testleistung eine Momentaufnahme. Tagesform, Müdigkeit, Konzentration, Motivation, Aufregung und andere situative Faktoren können beeinflussen, wie ein Kind an einem bestimmten Tag arbeitet.

Deshalb betrachten wir niemals ausschließlich einen einzelnen Zahlenwert. Wir berücksichtigen das gesamte Leistungsprofil, unsere Beobachtungen während der Testung, die altersgerechten Fragebogenergebnisse, die bisherige Entwicklung und die individuelle Fragestellung.

Ein IQ-Wert beschreibt einen wichtigen Ausschnitt der kognitiven Fähigkeiten Ihres Kindes, aber niemals Ihr Kind als Ganzes.

Schriftlicher Befundbericht

Nach Abschluss der Diagnostik erhalten Sie einen ausführlichen schriftlichen Befundbericht. Dieser enthält unter anderem:

  • die wesentlichen Testergebnisse
  • eine verständliche Interpretation des Intelligenzprofils
  • besondere Stärken und Auffälligkeiten
  • eine Einordnung der zusätzlichen diagnostischen Informationen
  • Empfehlungen für Förderung und weitere Schritte

Der Befundbericht kann beispielsweise für Gespräche mit Schule, Kindergarten, behandelnden Fachpersonen oder anderen beteiligten Stellen hilfreich sein.

Wenn Begabung nicht die ganze Erklärung ist

Manchmal beantwortet die Begabungsdiagnostik die ursprüngliche Fragestellung sehr eindeutig. Manchmal zeigt sich aber auch, dass eine hohe Begabung nicht alle bestehenden Schwierigkeiten erklärt. Es können sich beispielsweise zusätzliche Fragen ergeben zu:

  • ADHS
  • Autismus
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Impulsivität und Selbststeuerung
  • sozialer Kommunikation und Interaktion
  • sozialen Ängsten
  • Ausgrenzung und Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen
  • depressiven Verstimmungen oder anderen emotionalen Belastungen
  • Lern- und Leistungsproblemen
  • Underachievement
  • weiteren Entwicklungsbesonderheiten

Eine Begabungsdiagnostik ersetzt keine vollständige ADHS-, Autismus- oder psychotherapeutische Diagnostik. Wenn sich jedoch entsprechende Hinweise ergeben, sprechen wir diese offen mit Ihnen an.

Weiterführende Diagnostik bei Talentum

Bei Bedarf können wir anschließend auch weitere diagnostische Fragestellungen bei Talentum abklären. Dazu gehören beispielsweise:

  • ADHS-Diagnostik
  • Autismus-Diagnostik
  • LRS-Diagnostik
  • Dyskalkulie-Diagnostik
  • weiterführende Entwicklungsdiagnostik

Eine solche Diagnostik erfolgt selbstverständlich nicht automatisch. Wir besprechen zunächst mit Ihnen, ob eine weitere Abklärung sinnvoll ist und welche Frage damit beantwortet werden soll.

Und wie geht es danach weiter?

Für uns endet eine gute Diagnostik nicht mit einem Testergebnis oder der Übergabe eines Befundberichtes. Viele Familien kommen zu uns, weil es im Alltag bereits Schwierigkeiten gibt. Dann reicht es häufig nicht zu wissen: „Warum ist das so?“. Mindestens genauso wichtig ist: „Was können wir jetzt tun?“. Deshalb möchten wir gemeinsam mit Ihnen überlegen, welche nächsten Schritte für Ihr Kind und Ihre Familie sinnvoll sind. Je nach Fragestellung können bei Talentum beispielsweise folgende Angebote genutzt werden:

  • Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
  • Elternberatung
  • Lerncoaching
  • Beratung bei Hochbegabung
  • Beratung bei Underachievement
  • Schulaullfbahnberatung
  • weiterführende diagnostische Abklärung

Wenn eine Unterstützung außerhalb unserer Praxis sinnvoller ist, besprechen wir auch dies mit Ihnen und zeigen mögliche weitere Wege auf.

Unser Ziel ist, dass Sie mit den Fragen und Schwierigkeiten, mit denen Sie als Familie zu uns gekommen sind, nicht allein bleiben.

Wir möchten Ihnen nicht nur sagen, was wir in der Diagnostik festgestellt haben, sondern gemeinsam mit Ihnen überlegen, was Ihr Kind daraus für seinen weiteren Weg braucht.

 Kosten

Gesamtpreis: 560 €

Im Gesamtpreis enthalten sind – abhängig von Alter und Fragestellung –:

  • Klärung der Fragestellung und diagnostische Vorbereitung
  • altersgerechte Fragebogendiagnostik im vorgesehenen Umfang
  • Sichtung relevanter Unterlagen
  • umfassende Intelligenzdiagnostik
  • Verhaltensbeobachtung während der Testung
  • Auswertung der diagnostischen Ergebnisse
  • fachliche Einordnung des Gesamtbildes
  • ausführliche Ergebnisbesprechung
  • schriftlicher Befundbericht
  • konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte